Keine Zeitung erhebt den Anspruch alles richtig zu machen, keine Zeitung hat die Aufgabe allen zu gefallen – auch nicht die junge Welt. Wir verurteilen die Kampagne von Mitglieder der LINKEN die junge Welt zu boykottieren. Keine Tageszeitung in Deutschland kämpft so konsequent für linke Politik wie die junge Welt: ob gegen Kriegseinsätze, Rassismus, Sexismus, Geschichtsklitterung, neoliberaler Umverteilungs- und Privatisierungspolitik. Immer war auf sie Verlass! Als Mitglieder und Sympathisant_innen der LINKEN werben wir für die Lektüre der jungen Welt und unterstüzen sie bei ihrer journalistischen Tätigkeit, die im bürgerlichen Mainstream von TAZ bis FAZ eine unbedingte Notwendigkeit darstellt. Auch wir betrachten die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung und der DDR mit kritischen aber parteiischen Augen, wir sehen im Mauerbau und der täglichen Repression in der DDR keine heroische Tat oder eine Zwangsläufigkeit der Verhältnisse, auch wir stellen uns gegen vereinfachte und ideologisierte Geschichtsbilder. Als Linke stellen wir uns aber ebenso gegen die einsetige und vom bundesdeutschen, antikommunistischen Common Sense getragene Darstellung der Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus. Ein Boykottaufruf von linken Politker_innen gegen eine linke Tageszeitung entbehrt jeder Form von Diskussionskultur und pluralistischem Verständnis. Für eine freie, starke und unabhängige linke Presselandschaft! Unterstützt die junge Welt! Unterstützt die Diskussionskultur in der LINKEN! Unterstützt den sozialistischen Aufbau!




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