Junge Welt: Prima Lima-Pluralismus

»Sollen Partei und Bundestagsfraktion der Linken in diesem Blättchen Anzeigen schalten – und es damit am Leben erhalten?« Fast die Hälfte der Bundestagsabgeordneten seien dagegen, der jungen Welt den Geldhahn zuzudrehen, schreibt die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Alles Lüge. Denn aus dem Geldhahn der Linken tröpfelte es bestenfalls. Zudem: Anzeigen sind keine milden Gaben. Vielmehr gehen die Auftraggeber davon aus, daß die junge Welt diese Partei zwar gelegentlich scharf kritisiert – aber doch nicht wenige der Leserinnen und Leser deren potentielle Wähler sind, oft in Gewerkschaften und Bewegungen als Multiplikatoren aktiv. Wenn also die Linkspartei die junge Welt schneiden würde, nähme sie vor allem selber Schaden. Auch deshalb ist der Anzeigenboykott mittlerweile vom Tisch. Weiterlesen.


Bild: AUSRISS LIMA-PLAKAT 2011





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